Unser Direktkandidat zur Bundestagswahl 2017

Der AfD – Kreisverband Westthüringen hat an diesem Wochenende ihren Direktkandidaten für die Bundestagswahl gewählt. Zur Wahl haben sich gestellt Klaus Stöber und ein weiterer Kandidat. Klaus Stöber setzte sich am Sonnabend im ersten Wahlgang gegen den Mitbewerber durch. Von den 39 anwesenden AfD-Mitgliedern gaben 20 ihre Stimme Klaus Stöber.  Auf den anderen Kandidaten entfielen 19 Stimmen.  Klaus Stöber muss sich nun als Direktkandidat gegen Christian Hirte ( CDU ) und Anja Müller ( Linke ) durchsetzen. Wir werden Klaus Stöber mit allen uns zur Verfügung stehenden Kräften unterstützen.

Die Mitglieder AfD wählten den 55-jährigen Steuerberater Klaus Stöber aus Wutha-Farnroda zu ihrem Wahlkreisbewerber. Stöber setzte sich gegen einen weiteren Kandidaten durch.

In seiner Bewerbungsrede betonte Klaus Stöber die Notwendigkeit, in Deutschland ein sozial gerechtes Steuer- und Rentensystem schaffen: „Für eine Familienpolitik, die diesen Namen wirklich verdient, sehe ich neben dem Baukindergeld insbesondere die steuerliche Förderung durch die Einführung des Familiensplittings als Ersatz des Ehegattensplittings als wichtigen Weg. Dadurch werden Kinder bei der Steuer viel stärker berücksichtigt als bisher durch den Kinderfreibetrag. Dies unterstützt nicht nur Familien mit Kindern sondern natürlich auch und insbesondere Alleinstehende mit Kindern.“

„Das auch durch den Einfluss der EU verkomplizierte deutsche Steuerrecht mit unzähligen Verordnungen und Richtlinien ist selbst für Fachleute immer undurchschaubarer geworden. Das muss geändert werden. Absolut nicht zu tolerieren ist aus meiner Sicht, dass Rentner ihre Rente versteuern müssen. Da sich der steuerpflichtige Teil je nach Beginn der Rente jährlich erhöht, wird die Anzahl der steuerpflichtigen Rentner ständig steigen“, so Stöber weiter.

Auch die Wirtschaftspolitik ist für den frisch gewählten Kandidaten ein wichtiges politisches Thema. Demnach sei es einfach ungeheuerlich, dass Großunternehmen, welche in Deutschland Betriebe schließen, deutsche Arbeitskräfte vor die Tür setzten und ihre Produktion in Billiglohnländer verlagerten, auch noch steuerlich  gefördert würden.

Klaus Stöber übertrug den Leitspruch des amerikanischen Präsidenten auf seine Zielstellung: „Deutschland zuerst“: „Wer der Meinung ist, dass er lieber im Ausland produzieren möchte, kann das gerne tun, aber dann werden diese Produkte mit Zöllen belegt, welche den Kostenvorteil durch die Billiglöhne wieder ausgleichen.“

Innerhalb der AfD Thüringen arbeitet Klaus Stöber als Mitglied des Landesvorstandes und des Kreisvorstandes Westthüringen mit.

 

Birgit Noll