Sehr geehrte Frau Petry, sehr geehrter Bundesvorstand,

 

hiermit wendet sich der AFD Regionalverband Bad Salzungen erneut an Sie, bzgl. dem Parteiaussschlussverfahren gegen den Landessprecher von Thüringen, Björn Höcke. Uns stellt sich die Frage, welche Rolle die AFD bei der Bundestagswahl noch spielen soll?

 Die Gründung der AFD erfolgte, damit Deutschland seit langer Zeit wieder eine  Partei aufstellt, die sich von den Etablierten deutlich unterscheidet. Eine Partei die Volksnähe sucht, ehrlich arbeitet und manchmal auch unangenehm sein kann und darf aber dennoch auf der Grundlage der freiheitlich demokratischen Grundordnung fungiert.

Sie, sehr geehrte Damen und Herren, erwecken uns den Eindruck, dass Sie den Einheitsparteien langsam aber sicher klein bei geben und sich somit auf Kuschelkurs mit der CDU bewegen. Uns, und sehr vielen Anhängern der AFD, ist nicht zu erklären, mit welcher Sinnhaftigkeit,  Sie vor den Bundestagswahlen einen innerparteilichen Machtkampf  führen und dabei sind, die Partei zu spalten.

Diese Vorgehensweise ist schlichtweg falsch! Der Name „Alternative für Deutschland“ sollte auch dafür stehen, wessen namentlicher Inhalt es besagt (anders sein).

Ein einfaches Beispiel:

Eine Fußballmannschaft besteht aus 11 Feldspielern und einem Trainer. Unter den 11 Spielern, befindet sich einer der Besten. Dieser Eine, begeht einen Fehler, in welcher Form auch immer. Nun stellt sich die Frage, wird der Trainer seinen besten Spieler nicht mehr aufs Spielfeld schicken? Nein, im Gegenteil. Er fordert Geschlossenheit und Zusammenhalt um die Saison erfolgreich abzuschließen.

Das, was  Sie mit ihrer Unüberlegtheit ins Rollen gebracht haben, wird dazu führen, dass die Wahlergebnisse deutlich anders als erwartet ausfallen werden. Wir, sehr geehrte Damen und Herren, opfern unsere Freizeit, stellen uns öffentlicher Kritik, sind Bürger nah und stecken viel Herz neben dem Job in die Arbeit der Partei, damit Deutschland wieder eine bessere und sichere Zukunft für unsere Kinder, Familien, Rentner etc. haben kann und muss.

Was machen Sie? Sie zerstören unsere letzte Hoffnung in diesem Land. Sollten Sie nur nach einer Machtposition aus sein, treten Sie zurück. Von machtgierigen  Parteien, haben wir genug in diesem Land. Diesen Parteien,  ist das Wohl des deutschen Volkes egal. Hauptsache ihr Arbeitsplatz und deren Pensionen sind gesichert.

Wir bitten Sie, hören Sie auf, Herrn Höcke öffentlich an den Pranger zu stellen. Dieser Mann, ist unser Zugpferd. Er ist ehrlich und setzt sich mit viel Herz für unsere Heimat und unsere Zukunft ein. Seine Rede, kann und darf man kritisieren oder für gut heißen.  Jedoch liegt es immer im Auge des Betrachters. Verbotene, verherrlichende oder sonstige angreifbare Aussagen konnten wir nicht feststellen.

Der Regionalverband Bad Salzungen sowie viele Anhänger stellen sich geschlossen hinter Björn Höcke.  Dieser verstellt sich nicht  für die  Mainstreammedien. Denen, so kommt es uns vor, wollen Sie anscheinend klein beigeben.

Sehr geehrte Frau Petry, Herr Höcke hat keine Ambitionen ihren Platz des Bundesvorstandes einzunehmen. Nehmen Sie sich ein Beispiel an Herrn Gauland, Herrn Poggenburg oder Herrn Meuthen. Diese Personen zeigen Geschlossenheit und stehen zu Björn Höcke.

Bleiben Sie menschlich und treten Sie geschlossen auf.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Regionalverband Bad Salzungen

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