Sehr geehrte Frau Petry,

hiermit nehme ich Bezug zu ihren Aussagen im Umgang und Verhalten mit Björn Höcke.

Ich muss zugeben, ich bin schwer enttäuscht.
Sie waren für mich und viele weitere auch eine vorzeige Frau in der Alternative für Deutschland.

Nach der Dresdner Rede vom 17.01.2017 wurde ich jedoch eines besseren belehrt.
Mir ist unverständlich, dass Sie und Herr Pretzel die Medien in ihrer Vorgehensweise auch noch bestärkt haben.

Gerade Sie, Frau Petry wissen, wie es ist durch Medien in ein schlechtes Licht gerückt zu werden (Schießbefehl).

Herr Höcke hat in seiner Rede nicht das Denkmal selbst als Schande bezeichnet, sondern unsere Geschichte, welche bereits mehr als 75 Jahre her ist.
Welches Land, setzt sich ein Denkmal ihrer Gräueltaten in Ihre Hauptstadt?

Die Rede selbst ist aus meiner Sicht hervorragend von Rudolf Augstein interpretiert wurden. Ich halte Herrn Höcke für den aufrechtesten und ehrlichsten Politiker unseres Landes. Über den Zeitpunkt eines solchen Themas kann und darf man natürlich streiten. Dennoch hat er nichts verbotenes, abwertendes über den Holocaust erzählt oder Geschehnisse angezweifelt.

Beim Neujahrsempfang am 27.01.2017 vom  AFD Kreisverband Westthüringen wurden wir mit großer Freude von der Anwesenheit des Herrn Höckes überrascht.
Auch hier nahm er Stellung zu diesem Thema.
Ich muss sagen, ich bin entsetzt. Herr Höcke sah nicht gut aus. Der mediale Aufschrei und selbst das innerparteiliche nagt an seinen Kräften.

Das oberste Gebot der AFD sollte der Zusammenhalt sein. Es ist mir unerklärlich, dass gerade Sie Herrn Höcke in den Rücken fallen.
Sollten Probleme untereinander auftreten oder Meinungsverschiedenheiten auftauchen, so klären Sie das bitte nicht in der Öffentlichkeit.

Sie, Wir als Alternative für Deutschland sind eine Partei, die Bürgernah und ehrlich mit Politik umgehen muss. Dazu gehören auch unangenhme Themen.
Ich spreche aus tiefsten Herzen und Bitte Sie aufrichtig die Streitigkeiten um Herrn Höcke zu beseitigen und ihm den Rücken zu stärken. Der Mann hat es nicht verdient so behandelt zu werden. Treten sie gestärkt und geschlossen auf, das ist was der Bürger sehen muss und will.

Sollte dennoch Herr Höcke bestraft oder aus der Partei ausgeschlossen werden, so versichere ich Ihnen, wird der gesamte Regionalverband Bad Salzungen aufgelöst und Sie werden mehr Mitglieder und Stimmen verlieren als Ihnen lieb ist. Bitte halten sie zusammen.

mfG Bechert Christian, Beisitzer Regionalverband Bad Salzungen

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